Die erste Woche in Asien

So da sind wir nun. Die erste Woche in Asien verging wie im Flug: Bangkok, Penang und Kuching. Und alle drei Städte sehr verschieden. Jede für sich einzigartig.

15.07. – 16.07. BANGKOK Letzte Woche Mittwoch kamen wir mit leichtem Jetlag im Gepäck endlich am Flughafen in Bangkok an. Schnell den Stempel im Pass abgeholt und auf gings mit dem City Rail Link in die City Bangkok. Nach ner halben Stunden Fahrt kamen wir an der Endstation an und nahmen uns ein Taxi zu unserem Hostel Khaosan Baan Thai. Zwar nicht auf direktem Weg, sondern mit ein paar gefahrenen Umwegen (der Taxifahrer war nicht unbedingt unser bester Freund!!!) kamen wir ziemlich verschwitzt an. Sonnencreme aufgetragen und auf gings mit dem Bus zum Banhhof. Zwei Tickets für den Zug nach Penang besorgt und mit dem Boot (gefahren von einem ziemlich gestressten Thai, der super ungeduldig war) zurück zum Hostel. Mit einem Chang wurde dann auf den ersten Tag in Asien angestossen und dann ging es auch schon ziemlich früh ins Bett für uns. Der nächste Tag begann recht früh (wegen so einer jaulenden Katze haben wir kaum ein Auge zugetan). Gefrühstückt und auf zum Southern Busterminal. Tickets für den Bus zum Floating Market gekauft, in den klimatisierten (!) Bus gesetzt und gewartet. Nach einigen Minuten ging es dann los und nach weiteren zwei Stunden kamen wir endlich an. Weiter ging es dann zu Fuß Richtung Floating Market. Dieser war sehr touristisch (wie nicht anders zu erwarten), sehr klein, aber auch super sehenswert! Auf Booten wurden viele Leckereien, vor allem lokales Obst und Gemüse angeboten. Nach einer Stärkung (Pad Thai) und ein paar Schlenkern um den Market herum ging es dann auch wieder mit dem Bus zurück nach Bangkok. Dort statteten wir noch der Kaosan Road einen Besuch ab und suchten uns eine nette Abendlocation für unser Abendessen aus. Es gab Green Curry! Ein paar Bierchen am Abend mit einem Kommilitonen von Joscha der zufällig zur selben Zeit in Bangkok war und dann zurück zum Hostel. Denn der nächste Tag mit einer 21 stündigen Zugfahrt stand bevor und etwas Schlaf vorher würde nicht schaden.

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Bangkok’s Floating Market: mehr Market als Floating 😀
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Gemuese und Obst- Boote
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Rangier-Versuche einer Marktverkaeuferin
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Sticky Rice with Mango. Anyone interested? 🙂
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Die Stapelkunst der Thailaender 😉
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Unser erstes Pad Thai 🙂

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17.07. – 18.07. BANGKOK – PENANG Gestärkt durch das inkludierte amerikanische Frühstück machten wir uns mit Sack und Pack auf durch die Bangkok´sche Hitze zum Bahnhof. Mit Unterstützung der sehr hilfbereiten Einheimischen gelang uns dies schneller als erwartet. Die zwei Stunden bis zur Abfahrt verbrachten wir bei gefühlten 40 Grad mit dem Studium des thailändischen Warteverhaltens. Der Zug nach Penang erwies sich als gleichermaßen modern und gemütlich, sieht man von dem Temperaturunterschied ab, der sich am besten mit dem zwischen Tag und Nacht in der Wüste beschreiben lässt. Nachdem wir nach einiger Zeit Bangkok und die dazugehörigen Slums an der Banhstrecke hinter uns ließen, eröffnete sich uns die Schönheit des weniger urbanen Thailands. Kleine Dörfer im Wechsel mit unberührter, durch das Klima sehr grüner Natur boten eine schöne Kulisse für den vorbeibrausenden Zug, regelmäßig unterbrochen durch Essensverkäufer, die an den kleinen Bahnhöfen vorbeieilten und jeweils gerade noch den wortwörtlichen Absprung schafften. Am Abend verwandelte sich der Zug mit Hilfe des Schaffners, der bereits nur noch in Unterhemd seinen Pflichten nachkam, in eine Schlaflandschaft. Wir hatten jeweils die Ehre, die obere, schmallere und nicht unwesentlich gefährlichere Liege zu belegen. Nach einer nicht vollends erholsamen Nacht wurden wir von unseren Sitz- (jeweils gegenüber) und Schlafnachbarn (jeweils auf der unteren Liege): buddhistischen Mönchen. Nachdem diese sich am Vortag lautstark über unsere fehlenden Kenntnisse der thailändischen Sprache lustig gemacht hatten, verlief die Verständigung mit Händen und Füßen. Nach einem verschlafenen Frühstück bestehend aus gebratenem Hähnchenschenkel und „sticky rice“ aus der Plastiktüte und der anderthalbstündigen Immigration nach Malaysia, wurden wir von den Mönchen zur Annahme von zwei süßen Teigbällchen gezwungen, die mit einer undefinierbaren fleischigen Masse gefüllt waren.

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Bangkok nach Butterworth: alle einstiegen!
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Und los …
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… gehts!
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Unser Zugabteil tagsueber
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Fuer die Nacht wurden die Sizte zu Betten umfunktioniert
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Lecker Fruehstueck: Sticky Rice und Fried Chicken

18.07. PENANG Nach diesen unvergesslichen kulinarischen Erlebnissen erreichten wir schließlich Butterworth, schifften uns mit mit zwei Backpackern (Australien und Vietnam) sowie etwa 3,726 Einheimischen nach Penang ein und bezogen nach kurzer Suche unser Hostel Clockwise. Die für seine Street Art und Food bekannte Insel Penang erkundeten wir gemeinsam mit der Australierin. Restaurants, Kunstwerke, Parks, koloniale Gebäude und Night Markets erkundeten wir in wenigen Stunden. Die sehr lebhafte und von Backpackern besiedelte Stadt verließen wir in der selben Nacht, um den letzten Abschnitt unserer Reise nach Kuching via Flugzeug anzutreten.

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Streetart in Penang
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Am Jetty von Penang
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Betender Buddist auf dem chinesischen Jetty
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Tempel-Impresionen
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Penang’s Rathaus
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Touri-Kutschen
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Unser erstes Laksa

19.07. Final Destination – KUCHING Holzklasse – das nehmen wir von dem Air Asia Flug Penang – Kuching mit. Anfangs in den „Sitz“ gefaltet, hatten wir nach nur zwei Stunden Mühe, diesen Zustand wieder zu verlassen. Die anschließende einstündige Immigration, wohlgemerkt nach einem Inlandsflug, trug da nur unwesentlich zu einer Verbesserung der Laune bei. Wie versprochen wurden wir herzlichst von unseren zwischenzeitlichen Vermietern Joseph und Erica empfangen, zu unserem hochsicherheitstrackt-ähnlichen Quartier gefahren (für dessen Betreten man aufgrund von mindestens 6 Schlössern schon mindestens 4 Minuten einplanen musste) und zu unserem ersten „Sarawakian Frühstück“ eingeladen. Dieses bestand aus Laksa (Fischsuppe mit Nudeln und Hühnchen), Kolo Mee (einheimische Art von Bandnudeln, serviert mit undefinierbaren Teilen eines Tieres) sowie einer Art nichtfritierter Frühlingsrollen, gefüllt mit Gemüse, Schweinefleisch und Erdnüssen (serviert mit einem Ketchup-Dip). Mit dem frisch gemieteten Roller machten wir uns auf unsere erste Entdeckungstour durch Kuching. Die „Stadt der Katzen“ ist klein aber fein. Schöne Ecken und nette Menschen machen es lebenswert. Sehenswürdigkeiten sind nicht auf den ersten Blick ersichtlich, bei näherer Betrachtung jedoch in einer Vielzahl vorhanden. Der Sarawak River bildet das Herzstück, gesäumt von der Waterfront zur Einen und dem Astana (dem Sitz des Gouvernörs Sarawaks) sowie des State Assemblies zur Anderen.

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State Assembly von Kuching
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Farbenfroher chinesischer Tempel
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Streetart nach Vorbild Penangs

20.07. EINSCHREIBUNG Die Uni und unsere zukünftige Mitbewohnerin Allegra lernten wir am kommenden Tag bei der Einschreibung kennen. Durch die Einschreibung an zwei deutschen Universitäten geschult, nahmen wir auch die malayischen Hürden, wobei wir einen gefühlten Marathon zwischen den verschiedenen Stationen zurücklegten. Im Anschluss besuchten wir Allegra in ihrer derzeitigen und unserer zukünftigen Wohnung direkt am Sarawak River im Riverine Emerald mit Pool, Fitnessstudio und Sicherheitsdienst.

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Leckere Melone am Pool 😉
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Aussicht vom Pool aus
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Aussicht auf unser Appartement im 15. STock
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Aussicht von unserem Balkon
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Und hier nochmal bei Nacht
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