Bali Teil I: Kuta, Ubud & die Reisterrassen von Tegallalang

Nach kurzem und angenehmen Flug kamen wir gut gelaunt im Chaos Balis an. Auch die einstündige Wartezeit auf die indonesische Migration sowie die dreihundert aggressiv und mit allen Mitteln um die unwissenden Touristen werbenden Taxifahrer kratzen unsere Laune nur unwesentlich an. Aufgrund bereits gesammelter Erfahrungen sowie einem Hinweis im Lonely Planet bewegten wir uns zielstrebig vom Gelände des Flughafens zum nächsten „regulären“ Taxistand. Auf dem Weg sammelten wir noch einen weiteren deutschen Touristen ein der beinahe ins Netz der „organisierten“ Taxivereinigung gegangen wäre und, ungelogen, fast den 25-fachen regulären Fahrpreis gezahlt hätte. Dieser Betrug nach einer etwa 20-minütigen Kostprobe des balinesischen Verkehrschaos umgerechnet 1,50 Euro. In Kuta angekommen suchten wir uns schnell (in über einer Stunde) unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Das Zimmer war eher schlecht als Recht, dafür selbstverständlich spott-günstig in super Lage. Den Abend verbrachten wir dann gemächlich mit Bier,Sonnenuntergang am weltberühmten Kuta Beach, Tuna Curry und Fried Noodles schlossen sich als Abendessen an.

Erste Besichtung des Kuta Beaches
Erste Besichtigung des Kuta Beaches
Kuta Beach: das Surfer-Paradies
Kuta Beach: das Surfer-Paradies

An unserem ersten indonesischen Morgen lernten wir das obligatorische balinesische Frühstück unserer folgenden drei Wochen kennen: Banana-Pancake (in Ausnahmefällen auch abgewandelt als Banana-Jaffle: Toastbrot-Doppeldecker gefüllt mit Banane aus dem Sandwich-Maker) und Bali Coffee. Den restlichen Vormittag nutzten wir zur Erholung von den letzten Tagen am Strand beim Sonnen. Nach leckerem Hühnchen-Gemüse-Omelette mit unserem Taxi-Kompagnon bestaunten wir die Surfer-Wellen bei einem Strandspaziergang und erkundeten Kuta.
Kuta ist als das Partyparadies Australischer Jungstudenten bekannt und versprüht den Flair des Ballermann, leider ohne den günstigen Alkohol.

Unser erstes balinesisches Frühstück: Banana Pancake und Bali Kaffee nach Mokka-Art
Unser erstes balinesisches Frühstück: Banana Pancake und Bali Kaffee nach Mokka-Art
Einer von vielen kitschig dekorierten Hindu-Elephanten-Schreins
Einer von vielen kitschig dekorierten Hindu-Elephanten-Schreins
Lisa am Kuta Beach
Ich am Kuta Beach
Lunchtime: Chicken-Veggie Omlette
Lunchtime: Chicken-Veggie Omelette
In den Straßen von Kuta
In den Straßen von Kuta

Am Abend wanderten wir bei Sonnenuntergang den Strand entlang, um uns mit einer Freundin aus Deutschland (auch mit dem Namen Lisa) zu treffen. Bei sehr netter Gesellschaft aßen wir zum ersten Mal vorzüglich balinesisch gegrilltes Hähnchen serviert mit asiatischem Gemüse, Reis und hausgemachtem Sambal (dabei wurden auch wir vollständig geräuchert). Mit Hilfe von Lisas einheimischen Freundes gelang es uns im Anschluss trotz gegenwärtigem Rollermangels einen fahrbaren Untersatz zu ergattern.

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Sonnenuntergang am Kuta Beach
Sonnenuntergang am Kuta Beach
Balinesisches Grill-Hähnchen
Balinesisches Grill-Hähnchen

Am nächsten Morgen nutzen wir unser neues Fortbewegungsmittel unmittelbar und besichtigten den Uluwatu-Tempel in Uluwatu als erste Besucher. Um dem Tempel Respekt zu zollen, muss ein sogenannter „Sarong“ getragen werden, der wie ein Rock um die Hüfte gebunden getragen wird. Die Farbe Lila kommt bei kurzer, die Farbe Gelb bei langer Kleidung zum Einsatz. Der auf einer Klippe gebaute Tempel ist auch bei Affenfamilien sehr beliebt. So gilt es zum Einen, die Affen möglichst gut in die Bilder zu integrieren, zum Anderen auf seine Sachen acht zu geben.

Lisa vor dem Ulu Watu Tempel mit lila Sarong
Ich vor dem Ulu Watu Tempel mit lila Sarong
Monkey des Ulu Watu Tempels
Monkey des Ulu Watu Tempels
Ulu Watu Tempel auf der Klippe
Ulu Watu Tempel auf der Klippe
Ulu Watu
Ulu Watu
Lisa vor der Ulu Watu Kulisse
Ich vor der Ulu Watu Kulisse
Posender Affe
Posender Affe

Zurück in Kuta trafen wir uns am Strand mit einer Unifreundin von mir, bevor es für uns mit dem Roller weiter in Richtung Ubud ging. Kurz vor unserem Ziel wurden wir von einem einheimischen Rollerfahrer auf eine Kaffee- und Teeplantage gelockt. Hier probierten wir 12 verschiedene Variationen der Getränke, bevor wir in einem Shop unser mühsam erarbeitetes Geld dafür ausgeben sollten. Taten wir natürlich nicht.
In Ubud angelangt fanden wir auf Anhieb unser Luxusdomizil mit Pool, Gartenanlage und Wasserfall. Nach einer Erfrischung im Pool unternahmen wir einen Abendspaziergang durch Ubud-City und genossen die Atmosphäre unserer Anlage.

Kaffee- und Teekostprobe auf dem Weg nach Ubud
Kaffee- und Teekostprobe auf dem Weg nach Ubud
Unser schöner Pool im Ubud Terrace
Unser schöner Pool im Ubud Terrace

Der nächste Tag begann neben Banana-Jaffle mit einem Omelette, Fruchtsalat und einem Klecks Joghurt. Wiedermals als erste Besucher bestaunten wir die Tempelanlagen sowie die dazugehörigen Affenmassen (plus einer Schlange!) des Monkey Forests.

Unser Banana-Jaffle Frühstück
Unser Banana-Jaffle Frühstück
Tempelanlage im Monkey Forrest
Tempelanlage im Monkey Forrest
Bewohner des Monkey Forests
Bewohner des Monkey Forests
Affen-Kuschelalarm
Affen-Kuschelalarm
Bildhauer bei der Arbeit im Monkey Forrest
Bildhauer bei der Arbeit im Monkey Forrest

Zurück am Hotel genossen wir vor dem Check-Out noch einmal die Vorzüge unseres Pools und entspannten in der Mittagshitze. Um die Schönheit und Atmosphäre, die im Gegensatz zu der von Kuta wirklich Lust auf einen längeren Aufenthalt macht, auch bei Tag zu erleben, schlenderten wir durch die zahlreichen Märkte und Tempelanlagen. Glücklicherweise verwenden moderne Kameras keine Filme mehr, ansonsten wären wir an diesem Tag arm geworden worden.

Tempelanlage in Udud City
Tempelanlage in Ubud City
Ubuds Chaos
Ubuds Chaos
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Ubud Markt
Auf Ubuds Märkten: so werden Chilis getrocknet
Auf Ubuds Märkten: so werden Chilis getrocknet

Um einen von meinen Reiseträumen zu erfüllen planten wir unsere Route vorbei an den Reisterrassen von Tegallalang. Die mit besonderen Liebe zum Detail und Geld der Touristen angelegten Reisplantagen erstrecken sich wunderbar entlang eines gesamten Tales entlang und sind einen Abstecher wert. Auf der Fahrt durch das Hinterland machten wir zusätzlich einige nette Bekanntschaften mit den Einheimischen.

Reisterasse: off the track
Reisterrasse: off the track
Bei der Arbeit im Feld
Bei der Arbeit im Feld
Hindu-Zeremonie (es gibt ca. jeden Tag einen Anlass zum Feiern für die Balinesen :D )
Hindu-Zeremonie (es gibt ca. jeden Tag einen Anlass zum Feiern für die Balinesen 😀 )
Reisfeld-Arbeiter: Körbe werden traditioneller Weise auf dem Kopf getragen
Reisfeld-Arbeiter: Körbe werden traditioneller Weise auf dem Kopf getragen
Die berühmten Reisterassen von Tegallalang
Die berühmten Reisterrassen von Tegallalang
Die berühmten Reisterassen von Tegallalang
Die berühmten Reisterrassen von Tegallalang
Happy endlich Reisterassen gefunden zu haben
Happy endlich Reisterrassen gefunden zu haben
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