Lombok’s Getaway Gili Meno

Nach zweistündiger Wartezeit in der Hafenmeisterei Bangsals bestiegen wir mit unseren neuen österreichischen Bekannten Doris und Paul die 14 Uhr Fähre auf die ruhigste und als Pärcheninsel bekannte Gili-Insel Meno. Gili steht im indonesischen für „kleine Insel“ und die Bevölkerung lebt vom Fischfang und Kokosnussanbau; zumindest bis zum Beginn des Tourismusbooms. Nach zweimaliger Umgehung der Insel (nicht ganz, fühlte sich aber in der nachmittäglichen Sonne sehr danach an) entschieden wir uns für einen kleinen Bungalow mit Meerblick etwa 50 Meter vom Strand entfernt. Für einen Apfel und ein Ei mieteten wir neben dem Bungalow auch einen „brüllenden“ Gecko, der uns regelmäßig einige Stunden an Schlaf raubte, eine sehr anhängliche Hauskatze plus eine Büffelfamilie.

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Unser kleiner Bungalow mit Meerblick
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Aussicht von unserem Bungalow
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Meno – paradiesischer Strand
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Meno’s Strand-Promenade
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Schöne Kulisse auf Gili Meno

Unsere 5 Tage des Gili-Aufenthaltes gestalteten sich allesamt recht ähnlich entspannt. Wir relaxten und lasen am Strand, spazierten zwischen Bungalow, Strand und Restaurants umher und genossen den zuvor auf Lombok gekauften selbstgebrauten Reiswein „Bram“. „Yaya Warung“, ein familiär geführtes Strandgasthaus mit schönen Pavillions und fußballbegeisterten Angestellten, nutzten wir für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Am Strand gönnten wir uns in der Regel eine frische Kokosnuss vom Kopf einer fliegenden Händlerin. Das romantische und bodenständige Meno ist des nächtens so dunkel, dass eine Taschenlampe, oder in unserem Falle das Licht eines Handys, vor ungeplanten Ausflügen ins Meer oder einem Fehltritt in die zahlreich vorhandenen Pferdeäpfel (auf Meno sind keine motorbetriebenen Gefährte erlaubt) schützt.

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Das beste Frühstück überhaupt: frischer Coconut Pancake
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Lieblingsessen in unserer Stamm-Warung: Fried Noodles
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Unserer Stammlokal: Yaya Warung
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Unsere Gesellschaft beim Frühstück
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„Coconut? Pineapple? Mango?“
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Die obligatorische Kokosnuss am Strand 🙂
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„Wurzel-Bäume“ auf den Gilis

Bei einem einmaligen morgendlichen Schnorchelausflug hatte Joscha das Glück, gleich auf Anhieb eine Riesenschildkröte, für die Meno bekannt ist, zu entdecken und für die nächsten 30 Minuten zu beobachten. Der Ausstieg gestaltete sich allerdings bei zunehmender Ebbe und stärker werden Wellen auf dem felsigen Terrain als schwierig. Dies sehen wir generell als kleinen Minuspunkt Menos, lediglich die Strände im Südosten erlauben einen nahezu ungestörten und unfallfreien Meereszugang, der Rest der Strände bietet aufgrund zahlreicher Felsen und Korallenriffe gerade bei Ebbe nur schwerlichen Zugang zum abkühlenden Nass.

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Relaxing auf Gili Meno
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Entspannen im Diana Cafe
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Shakes zum Sonnenuntergang
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Sonnenuntergang auf Gili Meno
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Update des Reisetagebuchs

Als wir am Tag unserer Abreise am einzigen Geldautomaten der Insel Geld zur Begleichung unserer Mietschuld abheben wollten, erfuhren wir schmerzlich die Nachteile der schlechten Infrastruktur: Leer! Wann die nächste Füllung anstand, konnte uns auch niemand mitteilen. Zur Rettung kamen Doris und Paul, die uns mit etwas Barem aus der Klemme halfen und uns so die Abreise ermöglichten.

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Überladene Boote – typisches indonesisches Phenomen
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Der „Hafen“ auf Meno

Zurück in Bangsal konnten wir immer noch kein Geld abheben und erfuhren, dass das deutsche VISA-System der großen Banken vorübergehend den Geist aufgegeben hatte. Am 39. Automaten und 50 Kilometer weiter südlich in Senggigi hatten wir dann Glück. Uns fiel ein Stein vom Herzen und wir leerten gleich mal den Bankautomaten, nur zur Sicherheit und für die am nächsten Tag beginnende Bootsreise nach Komodo und zurück. Als Reisetipp für alle: VISA UND MASTERCARD Kreditkarten einpacken! Wir hatten diverse VISAs von mehreren Banken mit, half alles nichts.

In Senggigi fanden wir einer Empfehlung des Lonley Planets folgend das Sonya Homestay. Der günstigste Preis und das hammer Frühstück konnten für das herunter gekommene und schmutzige Zimmer nicht entschädigen. Keine Empfehlung von uns. Dafür durften wir unseren Roller für die anstehende Tour kostenfrei und sicher unterstellen…

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