A little more of Thailand

Am 8.12. war es soweit: unsere Kuching-Ära ging zu Ende und sieben Wochen Südostasien-Reise lag vor uns, bevor es heißen sollte, zurück ins eisige Deutschland. Doch zuvor hatten wir uns noch eine kleine (oder eher große) Challenge zugemutet.  Mit unserem Roller-Vermieter hatten wir die Übergabe unseres doch mittlerweile liebgewonnenen Gefährts direkt am Flughafen vereinbart. Dies bedeutete für uns den Roller mit einem großen Koffer, zwei Backpacks und zwei Rucksäcken zu beladen und irgendwie zum Flughafen zu fahren, uns inklusive. Belächelt von allen Vorbeifahrenden kamen wir nach einer guten halben Stunde schweißgebadet und entkräftet, jedoch erleichtert und unversehrt an.

Mit einem Zwischenstopp in KL, bei dem wir Dank AirAsia unseren Koffer um 5kg erleichtern mussten, kamen wir am Abend in Bangkok an. Nach einer intensiven Busreise, die durch unseren ziemlich wahnsinnigen Busfahrer, der wohl schnell in seinen wohlverdienten Feierabend wollte sehr interessant und aufregend verlief, erreichten wir unser Hostel.

Unser ursprünglicher Plan war es eine Woche in Thailand in der Nähe Bangkoks zu verbringen bevor wir dann weiter nach Vietnam fliegen wollten, um dort Joschas Familie zu treffen. Nach einiger Strandrecherche entschieden wir uns dafür mit dem Zug nach Hua Hin zu fahren und dort die restlichen Tage bis zum Flug zu verbringen. Als wir jedoch am nächsten Tag dort ankamen wünschten wir uns so schnell wie möglich wieder weg. In der als Bangkoks Getaway bekannten Stadt wimmelte es nur so von älteren männlichen Europäern, die sich auf der Suche nach jungen Thailänderinnen hier niederließen. Also entschieden wir uns am darauffolgenden Morgen unsere Reise weiter fortzusetzen und erkoren die Insel Ko Tao als neues Ziel aus.

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Der Strand von Hua Hin

Den Tag verbrachten wir also wieder im Zug, diesmal unterwegs in die Hafenstadt Chumphon, von der die Fähren nach Ko Tao abfahren. Dort angekommen versorgten wir uns erst einmal auf dem Nightmarket mit lokalen Leckereien und machten uns dann auf die Suche nach einer geeigneten Fähre. Unser Plan bestand darin, die Nachtfähre zu nehmen, den dazugehörigen Pier und das Ticket-Office zu finden erwies sich jedoch als nicht so einfach wie vermutet. Dank eines einheimischen Pärchens, das unsere ratlosen Gesichter bemerkte und uns auf der Strecke einsammelte, erreichten wir die Anlegestelle und konnten uns einen Platz auf der Nachtfähre sichern. An Deck des Schiffes schlief man dann in Etagenbetten in einem gefühlten 100 Mann Schlafsaal. Überraschenderweise war diese Nacht erholsamer als zuerst angenommen. Gegen 5:00 Uhr am nächsten Morgen erreichten wir den Hafen von Ko Tao und machten uns noch leicht schläfrig auf den Weg nach Sairee Beach um dort nach einer Unterkunft zu suchen. Leider berfanden sich alle Hotels noch im Schlafmodus, weshalb wir uns am Strand ausruhten und warteten bis das „Dorf“ erwachte. Nach einer fast dreistündigen Unterkunfts-Suche entschieden wir uns für folgendes Exemplar: nettes Holzhütten-Bungalow mit Meerblick.

Den noch jungen Tag verbrachten wir mit Strandspaziergängen, Stadterkundungen und „Restaurantauskundschaftungen“.

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Erster Sonnenuntergang auf Ko Tao
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Endlich angekommen 🙂

Insgesamt blieben wir fünf Nächte auf dieser als Taucherparadies bekannten Insel. Neben einer Roller-Tour, Schnorchelausflügen, Wandertouren, Curry’s & Pad Thai’s, zahlreichen Sonnenuntergängen und abendlichen Feuershows trafen wir auch Joschas chilenischen Freund Jorge.

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Am 15.12. hieß es dann wieder Abschied nehmen, mit der Fähre nach Chumphon zu fahren und über Nacht mit dem Zug zurück in die thailändische Metropole, denn unser Flug nach Ho Chi Minh stand als nächstes auf unserem Programm…

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2 Gedanken zu “A little more of Thailand

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