Oslo: Spontaner Kurztrip in den Norden

Ich liebe den Mai. Und das nicht nur wegen der farbenfrohen Blütezeit, der wärmer werdenden Frühlingsnächte oder der erwachenden Vögel. Es ist einfach der Monat mit den meisten Feiertagen, jedenfalls gefühlt meisten, abgesehen vom weihnachtlichen Dezember. Also entschied ich mich mit einer Freundin einen Kurztrip über Christi Himmelfahrt zu unternehmen. Die anfängliche Idee nach Barcelona zu fliegen mussten wir jedoch schnell wieder aufgeben, preislich und zeitlich passte es vorne und hinten nicht. Nach weiterer unermüdlicher Suche nach Lastminute-Buchoptionen fanden wir es: 3 Nächte Oslo von Berlin aus zum Schnäppchenpreis. „Warst du schon mal in Oslo?“, „Ne, noch gar nicht in Skandinavien. Du denn?“, „Nein, ich auch noch gar nicht.“ Ziel gefunden, also wurde gebucht. Nächste Woche sollte es schon losgehen.

Donnerstag hieß es dann für mich, früh aufstehen. Denn meine Mitfahrgelegenheit nach Berlin fuhr schon um 5:00 Uhr morgens los. Mein Flug ging jedoch erst am Abend, weshalb ich den Tag damit verbrachte einen Sightseeing-Marathon durch Berlin zu laufen. So zusagen als gute Vorbereitung für die nächsten Tage. Gendarmen Markt, Brandenburger Tor, Berliner Schloss & Dom, Alex, Berliner Mauer und am Ende mit meiner dann in Berlin eingetroffenen Freundin noch zum Bundestag.

Vom Flughafen Schönefeld ging es dann am Abend in Richtung Oslo, die für Touristen teuerste Stadt der Welt. Unser gebuchtes Hotel lag in unmittelbarer Nähe zum Flughafen, war jedoch nicht zu Fuß erreichbar. Ein in regelmäßigen Abständen fahrender Shuttlebus brachte uns für schlappe 70 NOK (umgerechnet ca. 7€) in 5 Minuten zum Hotel. Das Hotel selber war relativ modern, und vor allem das Frühstück hatte es uns angetan. Wir haben es uns natürlich nicht entgehen lassen die zahlreichen norwegischen Fischsalat-Spezialitäten zu probieren. Ein wahrer Festschmaus. So haben wir die Morgende tiefenentspannt im Frühstückssaal verbracht bevor wir uns anschließend in Richtung Innenstadt kugelten. Ein großer Nachteil vom Hotel war, dass wir zuerst den Shuttlebus zurück zum Flughafen nehmen mussten, um dann in den Airport Express Zug in die Osloer Innenstadt zu steigen. Eine kleine Weltreise also.

Wir entschieden uns am ersten Tag für die Haltestelle Nationaltheater und waren beim Aussteigen erst einmal von dem uns umgebenden Flair überwältigt. Empfangen von Straßenmusikern, Sonnenschein und einer Blütenpracht schmieden wir die ersten Pläne für unseren Tag. Gefühlte 20km später hatten wir bereits Oslos Hauptattraktionen wie den Königspalast, Karl Johans Gate, Akker Brygge und Tjuvholmen, das Nobel-Friedenszentrum, die Festung Akerhus mit traumhaften Blick auf den Hafen, das Viertel Grünerløkka, eine Fährfahrt auf  Oslo’s Inseln sowie die Oper, bestaunt und fielen abends hundemüde ins Bett.

Für den nächsten Tag hatten wir eine Fahrrad-Tour ins Grüne von Oslo geplant, denn die norwegische Hauptstadt wird als grünste Hauptstadt Europas gehandelt. Ein Fahrrad zu mieten gestaltete sich jedoch schwieriger als vorerst angenommen. Der einzige Fahrradverleih war bereits ausgebucht, und für die City-Bikes musste man Norweger sein. Also musste ein Plan B her. Da wir trotzdem auf unser Natur-Programm bestanden entschieden wir uns für eine Wanderung im Norden Oslos, in Sognsvann. Den sonnigen Nachmittag verbrachten wir im Vigeland-Park, der größte je von einem Künstler geschaffene Skulpturenpark mit einem kurzen Powernap bevor wir uns dann auf eine erneute Shoppingtour in Grünerløkka aufmachten.

Oslo – eine wunderschöne moderne, grüne Stadt mit skandinavischem Flair  aber leider exorbitanten Preisen. 🙂

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