Some Spanish Flair in Barcelona

Citytrip mit einem Hauch von Strandurlaub. Kaum eine europäische Stadt verkörpert dies mehr als Barcelona. In der spanischen Metropole am Mittelmeer kann man sich (mehr oder weniger) gemütlich am Strand von Barceloneta sonnen, ausgiebig in den zahlreichen Modeboutiquen shoppen, Intensiv-Sightseeing unternehmen, oder einfach durch die vielen kleinen Gässchen umherschlendern und sich vom spanischen Flair verzaubern lassen.


Citytrip with hints of a beach holiday. This is what characterizes Barcelona, like hardly other european cities. The Spanish metropole at the mediterranean sea offers a long beach in Barceloneta for sunbathing to (more or less) relax, shopping experiences in one of many fashion boutiques, intensive sightseeing, or just the possibility to take a walk though little alleys and get magnified from the Spanish flair.

Barcelona

Flugerlebnisse

Mehr oder weniger stockend begann unsere Reise am Münchener Flughafen. Mit der Airline Vueling wollten wir in unsere Traumstadt fliegen, der Abflug verzögerte sich aber um schlappe 3(!!!!!!) Stunden. Erster Grund, der uns genannt wurde, war eine vorausgegangene Verzögerung. Zweiter Grund waren notwendige Wartungsarbeiten am Flugzeug, die, nebenbei gesagt, erst durchgeführt wurden als wir schon im Flugzeug saßen. Aus dem Fenster schauend Monteure zu sehen, die wild mit Schraubendrehern am Flieger hantieren, und das kurz bevor man abfliegt, ist kein tolles Gefühl. Hinzu kamen noch heftigste Turbulenzen beim Start und vor Angst schreiende Jugendliche auf Klassenfahrt und unser Flugerlebnis mit dieser super tollen Fluggesellschaft war perfekt. (Auf dem Rückflug hatten wir natürlich auch Verspätung, aber immerhin „nur“ eineinhalb Stunden.)


Aircraft experience

We started our journey, rather less floating, at the airport in Munich. Vueling was our airline of choice to take us to our city of dreams, but the departure was delayed by short 3(!!!!!!) hours. The first excuse they used was a previous delay of the aircraft. The second cop-out was reputed to be necessary maintenance work, that was accomplished, by the way, after we had already taken our seats in the plane. Looking outside through your window and observing mechanics tampering raucously with some screwdrivers, just before the plane is about to depart, does not really feel comfy. Additionally, the takeoff was far from being smooth with intense turbulences and a young adult school class screaming and shaking in one’s booth. What a perfect flight experience with this lovely airline. (For the sake of completeness, on our flight back we (surely) had a delay too, but this time „only“ one and a half hour.)

Kulinarische Highlights

Getränk: Auf jeden Fall die weiße Sangria. Sie schmeckt wesentlich leichter und auch fruchtiger als die rote.

Essen: An einem der Morgende haben wir in einem versteckten und leicht alternativen Café gefrühstückt und bekamen ein geröstetes Vollkornbrot belegt mit Avocado-Creme, angeschwitzten Datteltomaten, Feta-Krümmel und ein pochiertes Ei serviert. Das war wirklich ein Gaumenschmaus.

Süßes: Natürlich ganz klassisch spanisch, die Churros mit warmer Schokoladen-Sauce zum Dippen.


Culinary highlights

Drink: Definitely white Sangria, which tastes way more lighter than the red one.

Food: One morning we tried a hidden and slightly alternative café for breakfast and ordered a roasted whole wheat bread added with an avocado crème, sautéed tomatoes, pieces of feta, and a poached egg. That was really delicious. 

Sweets: Of course the classic Spanish dessert, Churros served with warm chocolate sauce for dipping

Stranderlebnisse

Wer schon einmal in Barcelona am Strand war, der kennt das bestimmt, wovon ich jetzt erzählen werden. Sonnen in Barcelona gestaltet sich nämlich als echte Herausforderung und Nervenprobe. Gefüllt von Touristen, die wie Ölsardinen am Strand liegen, musste man sich im „Tetrisprinzip“ eine noch unberührt von Badetüchern freie Sandfläche finden. Ist diese Hürde geschafft, so wurde die Nerven auf eine harte Nervenprobe gestellt. Alle zwei Sekunden kam einer der fliegenden Händler, oder vielleicht besser ausgedrückt der singenden Händler vorbei. Der bunte Blumenstrauß aus Verkäufern bestand aus folgenden Anbietern: Drinks-vom-Supermarkt-gekauft-Verkäufer, Strandtuch-Verkäufer (die, sobald in Polizei in die Nähe des Strandes kam ihre Tücher im Sand verbuddelten und ganz langsam verschwanden), thailändische Masseurinnen,  afrikanische Haarflechterinnen, Kokosnuss-Verkäufer, und die Barkellner, der angrenzenden Strandbar die singend und manchmal gar schreiend „Sangria, Cerveza, Mojito“ beworben (manchmal hatte ich das Gefühl die singen die gesamte (!!) Getränkekarte vor). Dass was verkauft werden soll durch singen anzupreisen ist anscheinend Volkssport am Strand von Barceloneta und wird jeweils einmal auf Spanisch und einmal auf Englisch besungen, bei besonders kreativen Verkäufern auch durch Spenglisch. So mussten wir uns das ein oder andere mal einem Lachanfall hingeben. Für Entertainment war auf jeden Fall gesorgt. Ach, und nicht zu vergessen sind natürlich die Party-Promoter, die dir für einen „Spottpreis“ die Party deines Lebens verkaufen wollten. 😀


Beach experiences 

The ones who have already been to the beach of Barcelona might imagine what I am going to write about now. Taking a relaxed sunbath in Barceloneta is not as easy as it might seem and can convert to a real challenge and sometimes ordeal. Filled with thousands of tourists, lying at the beach packed like sardines, finding a place, undisturbed and free of bath towels happen to be more like a tetris game. After breaking down this first barrier your nerves get tested the hard way. Every two seconds one of the flying, or more precisely singing vendors came by. This lovely bouquet of vendors consisted of the following innovative suppliers: the drinks-just-bought-in-the-nearby-supermarket vendors, the beach towel vendors (who buried the towel in the sand to hide it whenever a policeman was nearby), the Thai massage vendors,  the African hair braiding vendors, the coconut vendors, and the bartenders of the bordering beach bar who advertised singing and sometimes even screaming „Sangria, Cerveza, Mojito“ (sometimes it felt like they are singing along the whole (!!) drinking menu). Singing your menu seemed like being a popular sport, first in Spanish, then in Englisch, and the creative ones were even able to use Spenglish. This caused some violent fits of laughter, for entertainment was taken care of. Well, and not to forget all the excited party promoter, trying to sell the biggest party of your lifetime for a „bargain“. 😀

Sightseeing-Marathon

Es war zwar nicht mein erstes Mal in Barcelona, trotzdem wollte ich mir die Hauptattraktionen der Stadt nicht entgehen lassen. Also starte ich einen Sightseeing-Marathon für einen Nachmittag lang. (Sonst war meist ein bunter Mix aus schlendern, sonnenbaden, shoppen, und essen angesagt: Sprich, das Leben in vollen Zügen genießen.)

Den gesamten Strand von Barceloneta entlang geschlendert machte ich mich per Fußmarsch eine Stunde auf in Richtung der Basilika Sagrada Familia, Barcelona’s Wahrzeichen, die sich in den letzten Jahren deutlich verändert und erweitert hat (und trotzdem noch Jahrzehnte bis zur Fertigstellung benötigt). Begeistert von dem spanischen Flair durch die mediterranen historischen Bauwerke in den kleinen Gassen entschied ich mich daraufhin noch weiter zu Fuß zu gehen, anstatt mit der Metro zu fahren. So landete ich nach einer weiteren Gehstunde am Park Guell. Da dieser mittlerweile nur noch begrenzte Tickets für bestimmte Uhrzeiten verkaufte, um den täglichen Besucheranstrom zu drosseln, bekam ich leider nicht mehr die Chance Gaudi’s Kunstwerk noch einmal von Nahem zu bestaunen. Beim Rückweg entschied ich mich für einen Schlenker durch das atmosphärische Viertel García. Fernab vom Touristentrubel kann man hier die Einwohner in ihrem Alltag beobachten. Gemütliches Zusammenkommen in den zahlreichen kleinen Cafés, oder einfach entspannt auf einem der Placas zu sitzen und aufgeregt zu plaudern spiegeln die Lieblingsaktivitäten der Katalanen wieder.

In Barcelona zu leben? Ja, das könnte ich mir an solchen Orten sehr gut vorstellen.


Sightseeing-race 

Even though it was not my first time in Barcelona, I did not want to let the main attraction slip. According to the motto, be there or be square. So I began my sightseeing marathon for one long afternoon. (The other days were filled with some strolling, sunbathing, shopping, and eating: in other words enjoying life to the full.)

Strolling along the whole beach of Barceloneta I started my march on foot for one hour to the basilica Sagrada Familia, Barcelona’s landmark which developed enormously over the last decades (and is still not completed). Impressed by all the Spanish flair of mediterranean and historical buildings in those little alleys, I decided to keep on walking by food instead of taking the metro. After one more hour of waltzing  I reached the park Guell.  Unfortunately I did not manage to get inside to see the masterpiece of Gaudi due to new ticket regulations that only allow a certain number of visitors to get in for a specific time. For the return trip I went on a detour though the atmospheric district of García. Far from the hustle, you can enjoy Barcelona watching inhabitants living their daily routines. A cosy come-together in one of the small cafés, or relaxing at a placa and excited chatting seem to be the catalan’s favorite leisure activities. 

Living in Barcelona? Yes, in places like that I would love to. 

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